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Vor 75 Jahren, am 8. April 1945, wurde bei einem Bombenangriff auf die Bahnanlagen beim Celler Güterbahnhof ein Transportzug mit KZ-Häftlingen getroffen, der auf dem Weg in das Konzentrationslager Bergen-Belsen war. Ein Teil der Überlebenden konnte sich aus den Waggons befreien und fliehen, verfolgt von Angehörigen der SS, der Wehrmacht, der Polizei und Celler Zivilisten. Diese ermordeten 170 der Fliehenden.

Die Installation von Peter Barth erinnert an das Celler Massaker vom April 1945.

Mit 170 fiktiven Porträts versucht der in Celle geborene Künstler, die Ermordeten aus dem Fluss des Vergessen herauszuholen und ihnen ein Gesicht zu geben - auch wenn ihr tatsächliches Aussehen nicht wiederzugeben ist.

 

Die fiktiven Porträts werden im Rahmen der Ausstellung in Celle gezeigt. Zu einem späteren Zeitpunkt dann auch hier auf der Website. 

 

 

Presseschau:

 

 

Mehr Informationen zum Massaker in Celle vom 8./9. April 1945 finden Sie hier:

und viele weitere Quellen.